Der Gesundheits-Blog

Die AD(H)S – Aufmerksamkeits Defizit (Hyperaktivitäts) Störung zeigt viele Symptome bei Kindern und Jugendlichen. Neben impulsiven Verhalten leiden die Kinder unter Aufmerksamkeitsschwäche, motorischer Überaktivität und auch psychischen Störungen. Die Symptome können  variieren zwischen „Zappelphilipp“ und „Hans – guck – in – die Luft“. Oftmals sind die Kinder in den nicht überaktiven Momenten müde und einfach nur schwach. Sie  sind in einem nicht enden wollendem Kampf mit sich selbst.

 

 

Was sind also mögliche Ursachen ? Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten auf Konservierungsstoffe?

 Ich möchte dazu eine kleine Geschichte erzählen – natürlich rechtlich frei erfunden. Ein 11 jähriger Junge, 5. Klasse Gymnasium hatte schon eine aufregende Schulvita in der Grundschule hinter sich. Nervös, Überaktiv, motorische Schreibstörungen. In der Familie wurde viel diskutiert, der Junge erzogen, für sein Verhalten reglementiert. Die Eltern wurden vielfach von der Schule angesprochen, weil Leistungen und Verhalten nicht der Norm entsprachen. Sie waren hilflos, eine Erziehungsberatung wurde empfohlen. Die Lehrer waren ratlos. Der Junge selber merkte – es stimmt etwas nicht. Er war verzweifelt über sein  häufig schlechtes Benehmen und über seine Art und Weise , wie er mit seiner Familie umging. Kam der Junge aus der Schule nach Hause, fragte die Mutter schon angstvoll „ Na, wie war es denn heute“. Der Junge wusste, es war wieder chaotisch, aber sollte er das seine Mutter sagen? Er ging morgens in die Schule, wurde auf Grund seines Verhaltens gemoppt und den Lehrern stand schon die Frage ins Gesicht geschrieben „  was passiert denn heute“. Eine Spirale, die sich unerträglich für alle Beteiligten in die Höhe schraubte und an denen keiner eine Schuld trug.

Die naturheilkundliche Austestung ergab eine Unverträglichkeit auf Gluten – das Klebereiweiß im Weizen. Der Junge ernährte sich ab dem Zeitpunkt glutenfrei, wurde ruhiger und konzentrierter. Er besucht nun in den Ferien jeden Tag die Nachhilfe, um seine Wissen für die 6te Klasse zu vertiefen und Fehlendes aufzuholen. Auch die anfallsweisen agressiven Attacken gegenüber der Familie blieben aus.

Alle konnten durchatmen! Bis zu dem Tag, als er einmal Eis mit Gluten zu sich aß. Es kam zu einem einmaligen Ausrutscher.

 Die Alternative wäre eine medikamentöse Behandlung mit all seinen Nebenwirkungen gewesen . So ist es doch wundervoll, dass ein seichterer Weg gefunden wurde, begleitet durch einige Therapiesitzungen und dem Verstehen welche biochemische Kaskade eine Allergie in Gang setzen kann

Es gilt natürlich abzugrenzen, wann es sich einfach um schlechtes Benehmen, vielleicht auch Überforderung , falscher Tagesablauf, Überbetreung oder Minderbetreung handelt oder wann es wirklich um eine Unverträglichkeit geht

So ist es möglich, dass eine Lebensmittelunverträglichkeit , chemische  oder auch Schwermetallbelastungen über einen geraden und erfolgreichen Ausbildungsweg entscheiden.

Ich würde mich schon heute freuen von dem oben beschriebenen Jungen in sechs Jahren das Abitur Zeugnis in der Hand zu halten.