Der Gesundheits-Blog

Warum ein gesundes Getreide  krank machen kann.

Seit dem Erscheinen der Besteller“ die Weizenwampe“ und „ Brot macht dumm“ ist die Glutenunverträglichkeit in vieler Munde. Die bekannteste Form der Unverträglichkeit ist die Zölliakie bzw. Sprue. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung bei der lebenslang auf glutenhaltiges Getreide verzichtet werden muss. Chronischer Durchfall ist dabei das Leitsymptom.

Eine Glutensensibilität  ist ein Chamäleon unter den Symptomen. Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen, neurologische Symptome bis hin zu Kreislaufproblemen gehören unter anderem dazu. Eine typische Erscheinung ist auch ein „leichter „ Nebel“ im Kopf, der ein zielgerichtetes Denken erschwert.

Ca. 40% der Amerikaner ernähren sich glutenreduziert. In vielen europäischen Ländern ist es relativ einfach  glutenfreie Speisen in der Gastronomie oder in Kantinen und im Supermarkt zu erhalten. Leider ist die Akzeptanz in Deutschland noch nicht genügend verbreitet.

Was aber ist der Grund für diese Unverträglichkeit des Getreides. Bisher wurde immer das Gluten – ein Klebereiweiss –  verantwortlich gemacht. Nach neuesten Forschungen spricht Professor Dr.med.Dr.rer.nat Detlef Schuppan aus Bosten  von einer „Nicht-Zöliakie-Nicht-Allergie-Weizensensitivität“. Das Getreide heute erhält durch Kreuzungen mehr Gluten als noch vor 50 Jahren. Sog. ATIs (Amalyase-Tryspin-Inhibitoren)sind natürliche Proteinbestandteile glutenhaltiger Getreide, die eine leichte Entzündung im Darm hervorrufen. Sie konzentrieren sich aber nicht nur auf den Bauch, sondern werden auch mit Autoimmunerkrankungen und Symptomen außerhalb des Magen-Darm Trakts in Verbindung gebracht. Es können so Darm fern Entzündungen entstehen

In dem modernen Getreide ist der Anteil der ATIs um den Faktor 2-3 erhöht. Amylase und Trypsin sind auch Verdauungsenzyme des Magens und der Bauchspeicheldrüse. Und somit verliert unser Verdauungstrakt seine natürliche Ordnung und produziert Symptome. Der Körper signalisiert uns; schau mal was du mit mir machst.  Glutenfreies Getreide enthält keine ATIs.

Wie aber erfahren Sie, ob die glutenlastige Ernährung Grund für Ihre Symptome ist. Nur bei einer wirklichen Allergie wäre dieses durch das Blutbild zu bestimmen. Hilfreich wäre also eine hundertprozentige  Meidung von glutenhaltigem Getreide um eine Besserung zu erlangen.  In der Naturheilkunde finden kinesiologische Testungen und eine Testung mit der Bioresonanz ihre Anwendung. Bei einem positiven Befund wäre eine begleitende  Darmsanierung und homöopathische Therapie sinnvoll. Ziel dieser Therapie sollte eine deutliche Toleranzerhöhung auf das Getreide sein. Eine Behandlung der Symptome, die der Patient entwickelt hat gehören mit zu einer ganzheitlichen Therapie.

Die „Glutenis“ haben das Problem verstecktes Gluten zu erkenne und sich entsprechend zu ernähren.

Wünschenswert wäre eine Gastronomie, die zur Zubereitung entsprechender Gerichte bereit ist und vielleicht auch ein glutenfreies Bier bevorratet.

Da mir dieses Thema sehr wichtig ist findet in meiner Praxis auf Wunsch eine persönliche Beratung statt.