Der Gesundheits-Blog

Mückenstiche an sich sind nicht gefährlich. Sie jucken, sehen unschön aus und heilen von selber ab.

Oftmals entwickelt sich aus einem Mückenstich aber eine großflächige Entzündung mit starker Schwellung, Schmerzen und unerträglichem Juckreiz. Es kann sich sogar zu einer schwerwiegenden Sepsis entwickeln.

Volksmundlich sprechen wir dann von einer Allergie auf Mücken. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass  die Mücke uns ein Bakterium oder einen Giftstoff injiziert hat. Zu den Giftstoffen gehören auch Düngemittel, Insektizide , Fungizide und Unkrautvernichtungsmittel.

 

Als Beispiel betrachten wir  das Insektizid Lindan und das Fungizid Phentachlorphenol (PCP). Beide Stoffe sind mittlerweile in der EU verboten. Sie stecken aber noch gemeinsam in alten Holzschutzmitteln. Auch in Stoffen und Lacken aus anderer Herkunft. Lindan – ein Nervengift- ist hoch toxisch und unterbricht die Atmungskette unserer Mitochondrien (Energiekraftwerk der Zelle) und kann einen erhöhten Blutdruck verursachen. Der Körper kämpft nun gegen dieses Gift. Normal sprechen wir dann von einer Allergie. Aber ist es eine Allergie, wenn sich der Körper gegen eine Chemikalie wehrt und versucht durch eine Entzündungsreaktion das Gift zu bekämpfen?

Zu der Entzündung gesellen sich evtl. Symptome wie Kopfschmerzen, Nervenschmerzen um das infizierte Gebiet, allgemeine Müdigkeit etc. Wir sehen oftmals nicht den Zusammenhang zwischen dem eigentlichem Stich und unserem Unwohlsein. Ich glaube auch, dass es eine Auswirkung hat, ob die Mücke sich gerade einen Akupunkturpunkt oder eine Krampfader ausgesucht hat. Mit dem Akupunkturpunkt „Blase 60“ am Fuß kann man z.B. Kopfschmerzen und Schmerzen an der Halswirbelsäue behandeln. Sticht die Mück e genau dorthin sind auch die Symptome zu erklären. Und wenn wir wissen woher z.B. die Kopfschmerzen kommen, sind diese  leichter zu ertragen

Wieso reagiert der Körper aber so stark auf das „bißchen Gift“ am Stachel der Mücke? Oftmals ist es so, dass wir durch vorhergegangene Stiche für genau diese Chemikalie schon sensibilisiert sind und der Körper schreckt förmlich hoch und reagiert.

Bei sofortigen Reaktionen wie Atmenot, Herzrhytmusstörungen und Kreislaufproblem ist der sofortigen Weg zum Arzt oder Krankenhaus notwendig. Je nachdem wie sich die Rötung zeigt sollte evtl. auch an Borrelien gedacht werden.

Je nach Schwere der Entzündung muss ein Antibiotikum verschrieben  und/oder septische Umschläge (z.B.Rivanol) angewendet werden.

Naturheilkundlich wählen wir das homöopathische Mittel „Ledum D12“  bis zu 6xtgl 5 Globuli. Äußerliche Umschläge mit Zeolith und kolloidalem Silber können schnelle Linderung bringen. Zeolith ist ein Vulkangestein mit hohem Siliciumgehalt und kann Giftstoffe aus dem Körper ziehen. Kolloidalem Silber wird eine antibakterielle Wirkung zugesprochen. Umschläge mit dem bekannten „Retterspitz“ sind ebenfalls sehr hilfreich.

Diese Mittel sind in der Mückenzeit Basis einer naturheilkundlichen Hausapotheke.

Kann man auch schreiben. Ich bevorrate diese Mittel und bin auch am Wochenende telf. erreichbar?